GUMMIBAER RELOADED – Irgendwas is ja immer ……

MOIN MOIN

Montag, 10.August 2015 (Nachtrag – AKTUALISIERT)
Obwooohl sich seit dem letzten Eintrag wenig bis nichts geändert hat, halte ich in puncto Bewerbungsgespräche doch noch das eine und eventuell auch das andere Detail für erwähnenswert. Klaaar, im Allgemeinen laufen meine Termine nach folgendem Schema ab; Bewerbung nicht richtig gelesen – falsche Vorstellungen vom Bewerber – Einladung – „erschrockene“ Gesichtsausdrücke beim ersten optischen Kontakt, (sehr) KURZES Gespräch – ausgelutschte „Wir melden uns“-Floskel zum Abschied, ähnlich wie bei „“Und täglich grüßt das Murmeltier““. Hin und wieder aber kann man einen Termin durchaus als außergewöhnlich bezeichnen …
Zum Einen wäre da ein Termin vom Anfang des Jahres, als es im wahrsten Sinne des Wortes immer noch mehr als nur ZUM FRÖSTELN war. *BIBBER* Von einem privaten Jobvermittler war ich vorgesehen als Sicherungsposten einer Wach-Firma in einem Tanklager unweit der Köhlbrandbrücke im Hafen. Es war zwar auch SAUKALT, auch weil es erst 5 Uhr 30, also praktisch MITTEN IN DER NACHT war, als ich da auftauchen musste, aber wenigstens war es TROCKEN. Natürlich war ich wieder mal nur mit Roller und DÜNNER schwarzer Hose unterwegs (…) Sicher, es wäre, rein technisch gesehen, MÖÖÖGLICH gewesen, mit einem BUS „anzureisen“, aber so hätte ich ein ganzes Stück zu Fuuuß „laufen“ MÜSSEN und hätte vor Ort noch eine halbe Stunde oder sogar mehr ALLEINE IN DER EISESKÄLTE ausharren müssen…

2015-09-23--ERFROREN

Ich unterhielt mich dann nach kurzem „Beschnuppern“ zwar ausgiebig und nett mit meinen POTENTIELLEN Kollegen, doch kamen wir alle, zur gleichen REALISTISCHEN Einschätzung meiner Fähigkeiten. Den frühen Start und die nachtschlafene Anreise könnte ich ja noch VERKRAFTEN, aber von der „Basis“ aus muss man jeden Tag MINDESTENS 2 Mal den halben KILOMETER zum Eingang des Tanklagers uuund dann noch den „einen oder anderen“ KILOMETER auf dem Gelände selbst und über den „Deich“ drumherum ZU FUSS hinter mich bringen, vom langen stupiden Beine-in-den-Bauch-STEHEN beim Absichern der Monteure, die in die Tanks müssen, ganz zu schweigen. Das GRÖSSTE Problem jedoch war, das ich, um überhauuupt auf das Gelände zu kommen, den EINZIGEN Fußgänger-Eingang und damit ein mannshohes Metallgitter-Drehkreuz passieren MÜSSTE, das aber SOOO ENG ist, das sogar ein paar „alteingesessene“ (und deutlich leichtere) Kollegen damit so ihre Probleme haben. Kennt ihr die Redewendung vom „Kamel das durchs Nadelöhr wollte„… ?

Desweiteren hatte ich, nicht allzu VIEL SPÄTER, ein Vorstellungsgespräch als „Hausmeister“ für die Verwalter eines Musikfestivals auf dem Gelände einer ehemaligen Werft, die zwar offiziell im deren noch halbwegs stehendem Hauptgebäude firmieren, sich jedoch zumeist eher in einem der dort stationierten BAUWAGEN aufzuhalten schienen, dessen Tür an einem der Scharniere bereits WEG GEROSTET war…
Obwohl ein Betonbau, ist für mich schon ein kleines Wunder, das das Gebäude noch steht und genutzt werden DARF, denn es ist alles andere als REGEN-DICHT (…)Und das die ELEKTRIK, die für das Gebäude ALLEIN an sich zwar (und nur) ausreichend, aber für so ein Festival VÖLLIG UNTER-DIMENSIONIERT ist, unter diesen Umständen bisher noch eingermaßen am Laufen gehalten wird, ist ein NOCH GRÖSSERES Wunder…!
Dabei und beim Festival mitzuhelfen wäre THEORETISCH meine Aufgabe gewesen, dazu war ich einbestellt worden. Passenderweise war es (offiziell noch WINTER) auf dem Weg dahin nicht nur EISKALT, sondern es reeeegnete auch IN STRÖMEN, weswegen ich, nachdem ich den Eingang nach einigem Herumkurven auf KOPFSTEINPFLASTER eeeeeendlich gefunden hatte, auch VÖLLIG DURCHNÄSST war. Da kam mir selbst ein Bauwagen wie der Himmel vor. Auf den anfangs in Aussicht gestellten KAFFEE muste ich wegen Verlegeung des Gespräches ins Gebäude dann aber doch verzichten. Nach einer kurzen Führung bei deutlich zu hoher Luftfeuchtigkeit unterhielten wir uns in einem wenigstens HALBWEGS gut abgedichteten Raum, in dem ein Katalyt-Ofen ein wenig Wärme spendete. Trotzdem fror ich wie ein (durchnässter) Buschmann bei den Eskimos, weswegen ich auch nicht allzu betrübt war, das wir, trotz angenehmer Gesprächspartner, recht schnell und GEMEINSAM zu der Erkenntnis kamen, das der (Doppel-) Job als männliches Mädel für alles und „Weltenrettender“ Hausmeister ZUVIEL für mich wäre. So konnte ich mich ziemlich bald und ohne schon wieder „zu trocken“ für das Wetter zu sein, auf den Weg nach Hause machen, wo ich erst einmal in einer Badewanne voll heissem Wasser AUFTAUEN musste….

2015-09-23-HEISSES-BAD

Am „bemerkenswertesten“ aber war eine LÄNGERE Zeit später mein Besuch bei ausgerechnet einer Harburger ZEITARBEITS-FIRMA, von der ich wegen eines (angeblich) „konkreten Jobs“ als Staplerfahrer EINGELADEN worden war. Weil der Regen an dem Tag („Regenzeit“) mal wieder die Oberhand hatte, hatte ich mich in Bus, U-Bahn und S-Bahn GEQUETSCHT. Einen Sitzplatz zu erhaschen wäre immer erst Sekunden vor dem nächsten Umsteigen möglich gewesen und war dementsprechend illusorisch, meine Knie waren vom Dauerstehen begeistert(…) Naja, wenigstens erreichte ich die Firma dadurch (weitestgehend) trocken und vor allem PÜNKTLICH. Trotzdem setzte man mich erst einmal an den „Katzentisch“ in eine Ecke, ließ mich den üblichen Fragebogen ausfüllen und „vergaß“ mich dann erst einmal. Einem anderen Bewerber hingegen, der kurz vor mir eingetroffen war und mit dem man sich offensichtlich bereits „GUT VERSTAND“, wurde sogar KAFFEE, TEE, und werweissnochwas angeboten !!!
Als ich dann endlich in ein Büro gebeten, oder eher noch GESCHICKT, wurde, war dieses erst einmal LEER. Wieder ein paar Minuten später kam dann tatsächlich sogar die CHEFIN herein, allerdings mit einem schüchtern wirkenden Jüngelchem frisch von der HAUPTSCHULE, den sie als ihren „Leer-Link“ vorstellte, der das „Gespräch führen“ sollte. Braaaav las der dann seine Fragen von seinem handgeschrieben Zettel ab und musste sogar zwischendurch immer wieder nachschauen, so das man regelrecht ZWANGSWEISE zu der eststellung kam, das nur RÜDIGER „Der Rasend Schnelle“ HOFFMANN sein Klassenlehrer gewesen sein konnte…
ICH antwortete so gut mir möglich aber ausgerechnet MICH schien die Chefin mit ihren Blicken „durchbohren“ zu wollen, während sie immer wieder DEMONSTRATIV auf ihre Uhr guckte(…) Am Ende dieses „Rollenspiel-Experimentes“ sagte sie dann, das das ja alles „gut und schön“ sei, sie aber nicht verstehen könne, wieso ich ÜBERHAUPT vorbeigekommen sei, wo doch „klar“ wäre, das ich für die Stelle als Gabelstapler-Fahrer alles andere als geeignet sei. Sie hätte schliesslich nicht „unbeschränkt“ ZEIT, noch weniger davon ZU VERSCHENKEN, auch noch ANDERES ZU TUN, und WEGEN MIR m
üssten „andere Bewerber“ unnötig WARTEN!
Allerdings habe ich bis zum Verlassen des Gebäudes ausser dem Kaffeeschlürfer, mit dem sie sich ja bereits unterhalten hatte, KEINE MENSCHENSEELE gesehen, und meine Erwiderung, das ich mich trotz fehlender Erfahrung allein schon „von Amts wegen“ als Staplerfahrer bewerben MUSS und schlußendlich S.I.E es war, die mich per Telefon eingeladen hatte, traf natürlich auf TAUBE OHREN. Hätte sie meinen Lebenslauf auch nur oberflächlich GELESEN, ein Versäumnis, das leider bei SEHR VIELEN Zeitarbeits-Firmen vorkommt, hätte sie dieses für sie scheinbar LÄSTIGE Gespräch vermeiden können. Bei alldem verwundert es mich im Nachhinein, das sie nicht auch noch VERSUCHT hat, mich mit einem (Stöckelschuh-)TRITT vor die Tür zu befördern…

2015-09-23-YOU-ARE-FIRED

STAY TUNED

Etwas AKTUELLES verpasst??? Na dann einfach unten weiterlesen …  

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