KLEIN-(Hirn-)ANZEIGEN 01

MOIN MOIN

Montag, 07.September 2015 (Nachtrag)
Erst nach einer LÄNGEREN „Denkpause“ begann ich mich wieder mit EBAY zu beschäftigen, aber auch nur noch mit deren KLEINANZEIGEN-Ableger. Da hat man zwar nicht die gleichen Möglichkeiten, wie beim „großen Bruder“, aber auch (meistens) WENIGER Probleme, weil viele „Mißverständnisse“ durch die zu 90% übliche SELBSTABHOLUNG vermieden würden,naja, so DACHTE ich jedenfalls…    
2015-01-01-Homer-Simpson-Denkt
Ziemlich ähnlich wie bei meinen Auktionen hielt sich der Verkaufs-Erfolg meiner Anzeigen in ziemlich engen Grenzen. Wenn ich nicht immer wieder das Geld WIRKLICH GEBRAUCHT hätte, weswegen ich auch allzuoft im Preis noch üüüber die SCHMERZGRENZE hinaus gegangen bin, und wenn ich nicht ab und zu gegen eine gute Beteiligung etwas wirklich ATTRAKTIVES für einen Bekannten hätte verkaufen können, hätte ich mich auch davon längst verabschiedet. Dabei zu bleiben machen mir einige Leutchen aber auch WIRKLICH SCHWER !   
Da gab es zum Beispiel mal einen älteren Gefrierschrank, der nur noch im Keller herumstand,der aber die VOLLDEPPEN anzuziehen schien wie das Licht die Insekten. Zuerst war da ein Anrufer mit der SCHLECHTESTEN deutschen Aussprache, die ich je gehört hatte. Dieser „Geistes-Riese“ fragte doch tatsächlich, ob ich den auch BRINGEN würde. Er könne aber „nicht ganz soviel“ bezahlen, und er würde (angeblich) in GÖTTINGEN
wohnen…   
Da ich mir sekundenlang nicht sicher war, ob der mich VERARSCHT oder wirklich nur zu blöd war, mein Bestehen auf SELBSTABHOLUNG im Text zu lesen und seine EIGENE Postleitzahl in das Suchfenster einzugeben, dauerte es etwas, bis ich meine Überraschung überwand und einfach AUFLEGTE. Der nächste Bewerber um die Intelligenz-Allergiker-Krone, der sich mit unserer Sprache auch nicht leicht tat, meldete sich sogar gleich ZWEI MAL bei mir. Beim ersten mal „musste“ er sein Kommen im praktisch letzten Augenblick LEIDER ABSAGEN, weil sein Fahrer nicht konnte, und beim zweiten Mal rief er mich bestimmt ZEHN MAL auf dem Handy an, um sich den Weg immer wieder beschreiben und meine Straße sogar meeeehrmals BUCHSTABIEREN zu lassen, und dann schaffte er es TROTZ NAVIGATIONS-GERÄT nicht, mich zu finden!!! Irgendwann gab ich schließlich auf und ging einfach nicht mehr ans Telefon…    
Der Dritte dieses „Trio Infernale“ versuchte es von vornherein kackfrech und meinte, er könne mir HÖCHSTENS DIE HÄLFTE (also so gut wie nix) bezahlen, weil er sich ja noch einen TRANSPORTER MIETEN „müsse“, um den Gefrierschrank abzuholen. Doch dieses Mal, bereits „gestählt“ durch seine Vorgänger, legte ich gleich wieder auf, natürlich aber nicht, ohne mich bei ihm für den HUMORISTISCHEN Beitrag zu meiner Abend-Gestaltung zu danken. LOS wurde ich die Kiste letztlich an jemanden, der nur einen Blick darauf warf, bezahlte und sich dann für den kurzen Weg zu seinem Wagen eine Sackkarre von mir auslieh. So leicht wie er alleine den Gefrierschrank in seinen (BMW-)Kombi wuchtete, hätte er ihn wahrscheinlich sogar bis nach Hause TRAGEN können…      
2015-01-01-Muskelmann
Ich hatte sogar mal, allerdings für einen Bekannten, einen BAUSTROM-VERTEILER zu verkaufen, und das sogar in wirklich sehr gutem Zustand, mit Anschluß-Kabel und und mit noch eingebautem Drehstrom-Zähler! Und obwooohl (genau) so ein Zählerschrank (ohne Stromzähler und Kabel) über TAUSENDDREIHUNDERT Euro kostet und sich die „Interessenten“ den Klick- und Favoriten-Zahlen nach schier stapelten, musste ich, natürlich nach Rücksprache, über Wochen hinweg mit dem Preis immer weiter RUNTER gehen, bis sich endlich jemand „erbarmte“, der den Schrank aber auch UNBEDINGT haben wollte und ihn sich am liebsten gleich am nächsten Tag (ins Ruhrgebiet) SCHICKEN lassen würde. Doch nachdem ich STUNDENLANG Speditionen abtelefoniert und mich sogar bereit erklärt hatte, den Schrank AUF PALETTE zu VERPACKEN, mit (eigenen) SPANN-GURTEN zu verschnüren und mit dem Bekannten ABHOLFERTIG an den Straßenrand zu schleppen, war dem Schnäppchenjäger plötzzzzlich doch alles ZU TEUER, woraufhin ich ihm in einer AUSFÜHRLICHEN Email erklärte, warum er sich doch besser (und für NOCH MEHR GELD) von einem Baumaschinen-Händler einen Stromschrank MIETEN oder sich irgendeine verrostete Blechkiste aus der Nachbarschaft kaufen sollte. Wenn ich deeeen Schrank damals für 1000 hätte verkaufen KÖNNEN, hätte meine „Profision“ mein Zwiebelleder zu Dahinschmelzen gebracht…    
Mit manch blöden Fragen und noch blöderen Kauf-„Angeboten“ ärgere ich mich zwar ab und zu immer noch rum, aber ich habe mir mittlerweile auch schon ein (etwas) dickeres Fell zugelegt. Auch ist die Zahl solcher „Kunden“ zurückgegangen, was vielleicht ja mit daran liegt, das ich am Ende meiner Artikel-Beschreibungen ein paaaar Vorraussetzungen für einen Verkauf definieren MUSSTE und diese immer weiter „präzisiert“ habe. Mittlerweile musste ich sogar die Drohung der BLOCKADE mancher Interessenten aussprechen, da TROTZ eiiindringlicher Bitten, ALLES durchzulesen wirklich DÄMLICHE Fragen und absichtlich extra-tief angesetzte PSEUDO-Gebote (für FESTPREIS-Artikel) erneut überhand zu nehmen drohten.
Ein größerer Geschäfts-Erfolg durch meine Anzeigen ist bis dato aber ausgeblieben. Zur Zeit habe ich meistens zwischen 10 und 16 Anzeigen gleichzeitig eingestellt, oft sogar richtig HOCH-wertige Sachen, die es aber trotzdem schwer haben, Abnehmer zu finden. Noch mehr Anzeigen zu schalten VERGRÖSSERT die Chancen für die eine oder andere Taschengelderhöhung aber nicht unbedingt, VERRINGERT das mir zugestandene Kleinanzeigen-Kontingent von 50 Stück PRO MONAT hingegen auf jeden Fall, und das nicht nur durch die objektive Anzahl der Anzeigen, sondern auch, weil das LÖSCHEN und spätere Wieder-Einstellen ein und DERSELBEN Anzeige, damit sie in den Such-Ergebnissen wieder bei den AKTUELLEN Anzeigen auftaucht, seit einiger Zeit als ZWEI Anzeigen zählt! Gleiches gilt natürlich für das Überarbeiten EINER Anzeige, während sie im Netz steht. Dadurch hat man die 50er-Marke natürlich VIEL schneller erreicht, als unter den früheren Bedingungen, wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob es dieses Limit früher überhaupt gegeben hat. Den „Profis“ wird mit EINHUNDERT Anzeigen und bestimmt auch besseren Bedingungen ähnlich wie in meinem vorigen Eintrag wieder einmal der Hintern gepudert…    
2015-01-01-GELD-GEPUDERT
Jetzt werden einige natürlich sagen, das man unter diesen Bedingungen seine Anzeigen eben nur EIN MAL online stellt, aber das ist genauso WELTFREMD wie ein Chemtrail-Jünger. Man kann SO OFT MAN WILL in den Text seiner Anzeigen hineinschreiben, das ein Artikel, WIE ALT die Anzeige auch immer sein mag, immer noch zu verkaufen ist, solange sie zu lesen ist. Die meisten Kleinanzeigen-Kunden gehen einfach GENERELL davon aus, das Anzeigen ab einem gewissen Alter, und ich habe erst vor kurzem noch Anzeigen von ANFANG 2014 gesehen, nicht mehr „gültig“ sind und suchen eh nach den aktuellsten zuerst, wobei sie dann spätestens  nach etwas mehr als einer Woche das Interesse an weiterer Such
e verlieren. Die wenigen „Auserwählten“, die so abgehärtet sind, das sie ihre Suche noch einige Wochen weiter in die Vergangenheit durchhalten oder / und die so schlau sind, ihre Such-Ergebnisse von vornherein nach dem PREIS sortieren und, Nachfragen kostet
ja nix, erst einmal einen DRECK auf das Alter der Anzeigen geben, sind leider so rar gesät wie FÄHIGE Politiker vom Format eines Helmut Schmidt…  

STAY TUNED

Etwas AKTUELLES verpasst??? Na dann einfach unten weiterlesen …  

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